Notorischer Straftäter

Tierquäler lässt Python verdursten: Geldstrafe!

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Zurück in den Knast: Martin G. sitzt noch bis Juni ein.

München - Ein zwölffach vorbestrafter Münchner wollte seiner Haftstrafe entgehen und flüchtete nach Thailand. Zu Hause ließ er unterdessen seine Königspython qualvoll verdursten. Jetzt musste sich der Mann vor Gericht verantworten.

Das Amtsgericht hat gestern einen 48-jährigen Maurer wegen Tierquälerei zu 7200 Euro Geldstrafe verurteilt.

Die Freundin war davongelaufen, die Wohnung gekündigt. Nun stand Martin G. auch noch ein Knast-Aufenthalt bevor. Hals über Kopf düste er im November 2012 nach Thailand. Zurück ließ er "Tante Frieda", einen Königspython. Die Würgeschlange verdurstete jämmerlich!

Als der Vermieter im Januar 2013 die Wohnung öffnete, erschrak er beim Blick ins Terrarium. Experten der Reptilien-Auffangstation konnten der etwa einen Meter langen Schlage nicht mehr helfen. "Das Tier ist verdurstet. Der Todeskampf hat Wochen geddauert", so Tierarzt Thomas Türbl. Der Staatsanwalt wollte den zwölffach vorbestraften Angeklagten, der noch bis Juni im Knast sitzt, drei weitere Monate einsperren. Die Richerlin beließ es bei 80 Tagessätzen zu 90 Euro.

ebu

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