Für Engagement geehrt

Tierschutzpreis für Münchner Eichhörnchen-Retter

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Kleiner Patient: Sabine Gallenberger mit Findel-Eichhörnchen.

München - Verwaiste, kranke oder verletzte Eichhörnchen sind Sabine Gallenberger (32) vom Eichhörnchen-Schutz-Verein München nicht egal. Dieses Engagement wurde nun mit dem Bayerischen Tierschutzpreis gewürdigt.

Sie und die anderen Helfer versorgen, päppeln und verarzten die kleinen Nager und andere kleine Wildtiere wie Siebenschläfer, Wildkaninchen und Feldhasen ebenso. Dazu wurde 2010 der Verein gegründet. Dieses Engagement wurde nun mit dem Bayerischen Tierschutzpreis gewürdigt, der am Montagabend von Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) verliehen wurde.

„Der Erhalt der Schöpfung und der respektvolle Umgang mit seinen Geschöpfen ist unsere ethische Verantwortung“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Ausgezeichnet wurde neben den Münchner Eichhörnchen-Rettern auch das Tierheim Feucht (Mittelfranken), das sich um die Versorgung von Welpen aus tierschutzwidrigen Transporten kümmert. Einen Sonderpreis erhielt das Raubtier- und Exotenasyl in Ansbach-Wallersdorf, wo in Not geratene Raubkatzen, Primaten und Exoten ein neues Zuhause finden.

Dem Münchner Verein, der bislang rund 2000 Tiere in Obhut nahm und Anfragen aus ganz Deutschland bekommt, ist es ein Anliegen, dass Wildtierauffangstationen geschaffen werden. Tierheime sind für Eichhörnchen, Siebenschläfer, Wildkaninchen und Feldhasen meist nur bedingt ausgestattet. Sabine Gallenberger will den Preis dazu nutzen, dass im Freistaat solche Auffangstationen eingerichtet werden.

vp

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