Beckstein düpiert Huber / Ramsauer attackiert Beckstein

Tohuwabohu in der CSU

In der CSU brodelt’s nach dem Aus für den Transrapid.

Einer schuf am Tag eins nach dem Aus für die Magnetschwebebahn Fakten: Bayerns Ex-Mininisterpräsident Edmund Stoiber. Vor dem CSU-Bezirksvorstand kündigte er an, nicht erneut für den Landtag kandidieren zu wollen. Gleichzeitig bekriegte sich die Führungsetage der Partei kräftig.

Ministerpräsident Günther Beckstein verpasste am Freitag seinem CSU-Chef Erwin Huber eine Breitseite: Während der Finanzminister zu neuesten Berechnungen von bis zu vier Milliarden Verlust bei der BayernLB beharrlich schweigt, hält Beckstein diese für wahrscheinlich. Es sei sicher, dass die Belastungen deutlich über die bisher eingeräumten 1,9 Milliarden Euro hinausgingen, sagte Beckstein.

Doch auch Beckstein steht innerhalb der CSU unter Beschuss: Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, misstraut der offiziellen Begründung für den Verzicht auf den Bau der Transrapid-Strecke in München. „Dem Ministerpräsidenten dürften die neuen Zahlen sehr gelegen gekommen sein. Anders ist die Hals-über-Kopf-Entscheidung nicht erklärbar“, so Ramsauer. Er warnte davor, allzu schnell das nun frei werdende Geld für andere Projekte zu verplanen. Forderungen stellte schon Justizministerin Beate Merk: Sie will die 490 Millionen Euro Steuergelder für Forschungseinrichtungen in Schwaben.

Quelle: tz

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