1. tz
  2. München
  3. Stadt

Traditionsbrauerei Münchner Kindl kommt zurück: Neubau in Giesing 2024 fertig

Erstellt:

Von: Carmen Ick-Dietl

Kommentare

Wirte-Urgestein Wiggerl Hagn (li.) hat zur Grundsteinlegung von Münchner Kindl-Bräu einen Original-Krug dabei. Darüber freuen sich Barbara Rechl und Lebensgefährte Dietrich Sailer.
Wirte-Urgestein Wiggerl Hagn (li.) hat zur Grundsteinlegung von Münchner Kindl-Bräu einen Original-Krug dabei. Darüber freuen sich Barbara Rechl und Lebensgefährte Dietrich Sailer. © Marcus Schlaf

Die Traditionsbiermarke Münchner Kindl-Bräu hat eine neue Heimat in Giesing gefunden. Die Suche hat sich äußerst schwierig gestaltet.

München – Endspurt beim neuen Münchner Kindl-Bräu! Auf dem Gelände an der Tegernseer Landstraße in München ist am Freitag der Grundstein gelegt worden. Im Frühjahr 2024 soll das erste Bier ausgeschenkt werden. Prost!

Münchner Kindl-Bräu findet neue Heimat in Giesing

Die Marke Münchner Kindl ist in der Münchner Brauerei-Szene unvergessen. Wirtelegende Wiggerl Hagn hat jedenfalls als Geschenk einen Original-Bierkrug dabei, Prinz Luitpold von Bayern verspricht eines der alten Originalfässer.

Und fürs Füllen trägt der Traunsteiner Gastronom Dietrich Sailer die Verantwortung. Gemeinsam mit seinen Söhnen Louis und Leo bringt er die Traditionsbiermarke nun wieder zurück in die Stadt.

(Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.)

Münchner Kindl-Bräu: Schwierige Suche nach Standort – Neubau auf dem ehemaligen Gelände der McGraw-Tankstelle

Die Suche nach einem passenden Grundstück gestaltete sich zunächst schwierig. „Oft habe ich mir mit dem Giesinger Bräu und Rischart die Klinke in die Hand gegeben“, erzählt Sailer. Schließlich fand man das Gelände der ehemaligen McGraw-Tankstelle an der Tegernseer Landstraße. 4000 Quadratmeter groß, komplett versiegelt, aber offiziell als Biotop deklariert.

So soll die Münchner Kindl-Brauerei mal aussehen.
So soll die Münchner Kindl-Brauerei mal aussehen. © Marcus Schlaf

Etliche Gutachten, Machbarkeitsstudien und Verwaltungsakte später wird jetzt ein Viertel davon zu Grün umgestaltet. Auf dem Rest entsteht derzeit ein Bau im traditionellen Backsteindesign mit großen Fenstern. Darin sollen unter anderem ein Sudhaus aus Kupfer, ein Wirtshaus mit Biergarten und ein Getränkemarkt unterkommen. Geplant sind mannshohe Holzfässer und Lagertanks im Keller. Dort nutzt man die Kälte, um das Bier in Ruhe reifen zu lassen. Zudem soll es ein Museum, ein Klassenzimmer für „Bier-Unterricht“ sowie einen Hopfengarten und Stallungen geben. C. Ick-Dietl

Auch interessant

Kommentare