Geduldsprobe für Fahrgäste

So lange fällt die Tram 25 noch aus

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Ab 24. November 2012 soll die Tram 25 wieder nach Grünwald fahren.

München - Seit Wochen herrscht auf den Trambahnlinien 15 und 25 nun schon Ausnahmezustand. Fahrgäste müssen auf Ersatzbusse umsteigen. Doch bald ist ein Ende der Geduldsprobe in Sicht.

Seit 1. August, und damit seit mehr als 15 Wochen, herrscht auf den Trambahnlinien 15 und 25 schon der Ausnahmezustand. Seither fällt der Betrieb der Linie 15 komplett aus, die Linie 25 fährt nur zwischen Max-Weber-Platz und St.-Martins-Platz. Die restlichen 17 Haltestellen bis zum Derbolfinger Platz in Grünwald werden von Ersatzbussen angefahren. Schon während der Wiesn sorgte das für Unmut bei den Fahrgästen. Doch nicht nur für sie ist der Ersatzverkehr beschwerlich, da die Busse nicht nur weniger Platz bieten, sondern auch länger unterwegs sind. Auch Autofahrer, die von Grünwald stadteinwärts fahren, bekommen den zusätzlichen Busverkehr auf ihrer Strecke zu spüren und fragen sich so manches mal, wie lange das noch so weiter geht. Viele wissen nicht mal, warum die Straßenbahn eigentlich über Wochen hinweg ausfällt.

Der Grund: In der Tegernseer Landstraße finden Gleis- und Straßenbauarbeiten statt. Zudem muss am U-Bahnhof Silberhornstraße eine Bauwerksfuge saniert werden, so die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Die dafür erforderliche Baustelle liegt genau im Gleisbereich der Trambahn.

Normalbetrieb ab 24. November

Doch so langsam ist ein Ende der Geduldsprobe in Sicht, denn die Bauarbeiten sollen bis zum 23. November abgeschlossen sein. Ab 24. November werden die Linien 15 und 25 dann wieder ihren gewohnten Betrieb aufnehmen, sagte ein Sprecher der MVG.

Hier fahren die Ersatzbusse:

Der Ersatzbus 115 fährt zwischen St.-Martins-Platz und Klinikum Harlaching. Wer zu den Haltestellen Großhesseloher Brücke und Menterschwaige möchte, muss den Ersatzbus 125 wählen.

Der Ersatzbus 125 fährt zwischen St.-Martins-Platz und Grünwald, Derbolfinger Platz.

vh

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