Trappentreutunnel: Fehlalarm legt Berufsverkehr lahm

München - Erneut hat ein Fehlalarm in einem Münchner Autotunnel für massive Verkehrsbehinderungen gesorgt.

Um 7.25 Uhr löste am Donnerstag die Brandmeldeanlage des Trappentreutunnels aus und die Ampeln vor den Einfahrten schalteten sofort auf Rot. Es fand sich jedoch kein Grund.

Nach zwanzig Minuten wurde die Röhren in beide Richtungen wieder freigegeben. Bis dahin hatten sich jedoch schon mehrere Kilometer lange Staus vor beiden Seiten des Tunnels gebildet. Diese lösten sich im morgendlichen Berufsverkehr laut Polizei nur sehr langsam wieder auf.

Nach Angaben von Ilja Wutte, Sicherheits-Manager der städtischen Tunnels, war ein Kurzschluss die Ursache für den Alarm. Ein Schaltkasten, über den die Polizei manuell die Ampelanlage des Tunnels bedienen kann, hatte eine undichte Stelle. Wutte: „Über die war Feuchtigkeit in den Kasten eingedrungen.“

Bereits am 21. Dezember war es zu einem ähnlichen Fehlalarm im Petuelltunnel gekommen. Dieser war damals gar von 5.02 bis 7.20 Uhr gesperrt, weil sich die Ampel nicht mehr umschalten ließ. Laut Wutte ist die Ursache für den damaligen Kurzschluss nicht eindeutig zu klären. Einerseits sei auch im Petueltunnel Feuchtigkeit in einem Schaltkasten gefunden worden. Zudem sei aber auch ein loses Sensorkabel entdeckt worden. Die Untersuchungen in diesem Fall seien laut Wutte noch nicht abgeschlossen.

Sven Rieber

Auch interessant

Kommentare