Abschied von einer Club-Legende

Ein Trauerzug fürs Atomic Cafe

+
Die Atomic-Cafe-Prozession mit Leichenwagen auf der Maximilianstraße.

München - Gebührende Feier für das Ende einer Club-Legende: Kurz vor elf am Neujahrsmorgen verabschiedete sich das Atomic Cafe mit einem Trauermarsch über die Maximilianstraße vom Nachtleben.

Nach 18 Jahren ist im Atomic Café Schluss. Zuvor lagen sich die Partygänger vor dem Lokal in den Armen – nach einer durchfeierten Nacht. Es wurde getrauert und getanzt, die Express Brass Band gab dabei den Ton an. Vorneweg ein Leichenwagen, eine Disco-Kugel war Platzhalter und Symbol für den Verblichenen, dahinter führte Atomic-Chef Roland Schunk mit einer Champagner-Flasche in der Hand die Trauergemeinde an. Über die leere Maximilianstraße tanzte der Zug bis zur Oper, machte kurze Pause vor der Residenz und zog über die Falkenturmstraße wieder zurück.

Auch interessant

Meistgelesen

„Sie erlauben es mir nicht“: David Garrett sagt „Klassik am Odeonsplatz“ ab
„Sie erlauben es mir nicht“: David Garrett sagt „Klassik am Odeonsplatz“ ab
Seine Stimme kennt fast jeder Münchner - die meisten sind genervt, wenn sie ihn hören
Seine Stimme kennt fast jeder Münchner - die meisten sind genervt, wenn sie ihn hören
ARD liegt brisante Info vor: Muss der OEZ-Amoklauf entscheidend neu bewertet werden?
ARD liegt brisante Info vor: Muss der OEZ-Amoklauf entscheidend neu bewertet werden?
Schwabinger Kult-Kiosk soll für Burgerkette weichen: „Mama Ulli“ ist den Tränen nahe
Schwabinger Kult-Kiosk soll für Burgerkette weichen: „Mama Ulli“ ist den Tränen nahe

Kommentare