13 Projekte im Plan

Trotz Corona: Neue Gebäude für bis zu 4000 Schüler

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Die Grundschule an der Emmy-Noether-Straße - das Haus für Kinder (links) und die Grundschule (rechts).

München ist fit für den Schulstart: 13 Bauprojekte stehen unmittelbar vor der Fertigstellung – trotz Corona und den damit einhergehenden Auswirkungen auf die städtischen Finanzen.

So wurden unter anderem das Asam-Gymnasium und die Grundschule Amphionpark erweitert. Die Realschule an der Aschauer Straße, die Grund- und Mittelschule Bernaysstraße sowie die Grundschulen Hermine-von-Parish-, Emmy-Noether-, Von-der-Pfordten- und Haager Straße sind neu errichtet worden. Insgesamt gibt es Platz für 154 Klassen und bis zu 4000 Schüler. In den Schulen sind zehn Kindertagesstätten integriert. Hinzu kommen an den Schulstandorten 17 neue Sporthalleneinheiten und eine Schwimmhalle, die zeitgleich oder etwas zeitversetzt realisiert werden.

Weil der Platz in München immer knapper wird, hat die Verwaltung neue Wege eingeschlagen. So werden zum Beispiel am Asam-Gymnasium sowohl ein Allwetterplatz als auch ein Teil der Pausenfläche auf der Sporthalle situiert. In der Haager Straße im Werksviertel sind Sporthalle und Schule übereinander gestapelt. Neben den Neubauten werden am beruflichen Schulzentrum Bergsonstraße und an der Toni-Pfülf-Straße für die Mittelschule Eduard-Spranger-Straße zwei Schulpavillonanlagen mit insgesamt 25 Klassenräumen und Fachlehrsälen errichtet. Neue Kitas sind am Kidlerplatz und an der Bäcker- sowie Engelbertstraße entstanden.

Baureferentin Rosemarie Hingerl: „Der Ablauf der Baustellen war geprägt von pandemiebedingten Herausforderungen. So kam es immer wieder bei Materiallieferungen zu Verspätungen, und auch der Personaleinsatz wurde durch die Ein- und Ausreisebedingungen und Personalausfälle erschwert. Ich freue mich daher, dass die Projekte trotzdem gemäß Planung im September fertiggestellt werden können.“

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