Trotz Eklat im Rathaus: Lärmschutzwand kommt

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So soll die Lärmschutzwand am Giesinger Berg aussehen. Nur der Segen der Stadt fehlt ihr noch

München - Die städtische Stadtgestaltungskommission und die Deutsche Bahn sind derzeit nicht gut aufeinander zu sprechen. Grund: die Gestaltung der Lärmschutzwände in Untergiesing.

Die Bahn hatte mit mehreren Entwürfen versucht, die Kommission zu überzeugen. Das Problem dabei: Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von zugelassenen Bauteilen. Beim ersten Anlauf fiel die Bahn mit ihren Plänen glatt durch. „Die wurden heimgeschickt wie die Schulbuben“, so der Giesinger Bezirksausschuss-Chef Clemens Baumgärtner (CSU). Nun blieben die Bahn-Vertreter der folgenden Sitzung fern, sie schickten der Stadt nur neue Entwürfe. Die Kommission unter dem Vorsitz von OB Christian Ude fühlte sich brüskiert: „Wir lassen uns doch nicht von denen vorführen“, so FDP-Rathausfraktionschef Michael Mattar.

Er beantragte, nicht über die Entwürfe abzustimmen – was auch passierte. Somit gab es keine Stellungnahme. Die sollte die Stadt aber bis Ende November vorlegen. Macht aber zum Glück nichts. Denn: „Wir planen weiter“, so die Bahn.

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