Auf der Wasserburger Landstraße

Betrunkener Autofahrer verursacht Auffahrunfall und flüchtet

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Der Skoda des Unfallfahrers nach der Suff-Fahrt: Sie endete am Straßenrand.

München - Auf der Wasserburger Landstraße rammt ein Mann (60) zwei Autos an einer roten Ampel. Er versucht zu flüchten. Doch die Suff-Fahrt endet am Straßenrand.

Am Sonntagnachmittag gegen 16.55 Uhr fuhr ein 60-jähriger Mann auf der Wasserburger Landstraße stadteinwärts. Als die Ampel an der Kreuzung zur Bajuwarenstraße auf Rot schaltete, hielten Fahrzeuge vor ihm an. 

Weil er betrunken war, erkannte der Mann die Situation zu spät und fuhr mit seinem Skoda auf den Honda vor ihm auf, der wiederum auf den davorstehenden BMW geschoben wurde. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt; trotzdem flüchtete der Unfallfahrer, ohne seine Personalien anzugeben. Er fuhr über die Bajuwarenstraße stadtauswärts, ein Zeuge nahm die Verfolgung mit seinem Auto auf.

Schon nach etwa 300 Metern konnte das Auto des Unfallflüchtigen auf der Bajuwarenstraße angehalten werden. Der 60-Jährige beschleunigte jedoch plötzlich sein Auto, so dass der 72-jährige Zeuge sich nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. 

Anschließend flüchtete der Unfallfahrer erneut, mit erhöhter Geschwindigkeit raste er laut Polizei durch mehrere Straßen des angrenzenden Viertels und missachtete mehrere rote Ampeln. Als er von der Wasserburger Landstraße stadtauswärts nach rechts in die Feldbergstraße abbiegen wollte, verlor er aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit und seiner Alkoholisierung die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte er frontal gegen zwei Verkehrszeichen, die Gartenzäune zweier Anwesen sowie ein Mülltonnenhäuschen. 

Der Unfallfahrer blieb unverletzt. Der verständigte Richter ordnete eine Blutentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheines an. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde seine vorläufige Festnahme angeordnet, der Beschuldigte wurde der Haftanstalt überstellt. 

Es entstand ein Gesamtschaden von rund 11.400 Euro. Bei dem sonstigen Unfallgeschehen wurde niemand verletzt.

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