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Container dürfen nicht stehen bleiben

Hauptpächter dagegen: Keine Flüchtlinge ins Wiesn-Camp

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Flüchtlinge in München: Aus der Idee, dass sie im Wiesn-Camp in München-Riem untergebracht werden können, wird nichts.

München - Das Wiesn-Camp in Riem wird nicht mit Flüchtlingen belegt werden. Für das Sozialreferat, das dringend nach weiteren Unterkünften sucht, wird wird die Lage damit noch brenzliger.

„Weil der Hauptpächter des Geländes nicht mit dem Vermieter des Wiesn-Camps einverstanden war, dass die Container stehen bleiben“, erklärt der Pressesprecher des Sozialreferats, Frank Boos. Damit sei diese Möglichkeit „erst mal vom Tisch“.

Das Sozialreferat sucht verzweifelt nach weiteren Standorten für Flüchtlingsunterkünfte in München. Derzeit weist die Regierung von Oberbayern der Stadt wöchentlich 352 Personen zu, die untergebracht werden müssen. Sozialreferentin Brigitte Meier rechnet damit, dass sich diese Zuweisung demnächst weiter erhöhen wird. Die Rede ist von mehr als 400 Personen die Woche.

Umso größer wird der Druck bei der Suche nach Unterbringung. Weshalb man auch an das Wiesn-Camp im Riemer Reitstadion gedacht hatte. Während des Wiesn-Camps wurden hier neben Zelten auch Wohnwagen und Wohncontainer an Oktoberfestgäste vermietet. Maier hatte gehofft, in Riem bereits ab 1. November rund 300 Flüchtlinge unterbringen zu können. .Die Anlage stand sogar schon im neuen Stadtratsbeschluss, der am Donnerstag auf der Tagesordnung steht. Doch am Montagabend musste die Idee dann wieder begraben werden.

Carmen Ick-Dietl

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