Auf der Autobahn

Zu langsam: Unbekannter löst Massenunfall aus

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München - Gleich sieben Autos sind am Montag auf der A 94 ineinander gerauscht. Verursacht hat den Serienunfall ein bislang Unbekannter: Er war viel zu langsam.

Gegen 6.40 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Fahrer mit seinem dunklen Kombi bei Moosfeld auf die Autobahn und wechselte direkt auf die rechte Fahrspur. Nach Angaben der Autobahnpolizei Hohenbrunn war er dafür aber noch viel zu langsam und behinderte einen Lkw-Fahrer.

Weil zeitgleich mit dem Unbekannten auch ein 54-jähriger Mann mit seinem Schulbus auf die Autobahn fuhr, wechselte der Unbekannte - immer noch zu langsam - auf die linke Fahrspur.

Das bemerkte ein 21-Jähriger aus München zu spät und konnte nicht mehr bremsen. Er rauschte zuerst in die Leitplanke und dann in den Schulbus. Daraufhin krachten die weiteren Fahrzeuge ineinander.

Die A 94 war infolge des Serienunfalls etwa zwei Stunden lang gesperrt, es bildete sich kilometerlanger Stau. Verletzt wurde niemand, im Schulbus saßen zu diesem Zeitpunkt noch keine Kinder. Der Sachschaden liegt bei 30.000 Euro.

Massenunfall auf A 94

Massenunfall auf A94

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer etwas beobachtet hat oder von dem Unbekannten behindert wurde, kann sich bei der Autobahnpolizei Hohenbrunn unter Telefon 08102 / 74 45 - 0 melden.

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