Unfall in Riem

Mischling „Prinz“ durch Baumfrucht verletzt - Tierrettung warnt

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Die Tierärztin musste Prinz in Narkose legen, um ihm zu helfen. 

Er wollte nur spielen, doch dieses Spiel endete für einen 12 Jahre alten Mischlingsrüden „Prinz“ recht unangenehm.

München - „Prinz“ hatte am Samstagvormittag auf einer Grünanlange in der Magdalena-Schwarz-Straße in der Messestadt Riem in eine Baumfrucht gebissen. Die Frucht verkeilte sich dabei zwischen seinen Zähnen quer im Oberkiefer. Weil sie außerdem steinhart war, verletzte er sich am Gaumen und Zahnfleisch und blutete stark. Die Besitzerin des Hundes alarmierte die Tierrettung gegen 11 Uhr. 

Als Tierärztin Julia Diels am Einsatzort eintraf, versuchte sie, die Maulhöhle des Hundes zu untersuchen. „Prinz“ ließ dies aber nicht zu. Die Veterinärin legte den Hund darauf in eine Kurznarkose, konnte dann den Fremdkörper identifizieren und entfernen. Die Blutung konnte gestoppt werden. Zum Glück hatte die Baumfrucht das Gebiss des Hundes nicht weiter geschädigt.

An der steinharten Frucht verletzte sich der Hund. 

„Gerade im Frühling gibt es in der Natur oder im Grün der Stadt so einiges, was für Hunde besonders interessant ist. Dass dabei das eine oder andere als „Schatz“ gehortet werden muss, gehört zum normalen Verhalten – ebenso wie der Spieltrieb, den Hundebesitzer oft mit Hölzchen oder eben Baumfrüchten befriedigen, die sie vor Ort finden, sagt die Gründerin und Vizepräsidentin der Tierrettung München, Evelyne Menges. „Um Unfälle wie diesen zu vermeiden, rate ich allen Hundebesitzern, sich mit eigens für ihre Vierbeiner hergestellten Spielzeuge auszustatten.“

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