Rätsel um tote Fische

Feuerwehr räumt Münchner Badesee

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Die Einsatzkräfte entnahmen am Riemer See mehrere Wasserproben, um die Ursache für das plötzliche Fisch-Sterben zu ermitteln.

München - Im BUGA-See in Riem wurden am Samstag mehrere tote Fische entdeckt. Derzeit wird untersucht, was es mit dem plötzlichen Fischsterben auf sich hat.

Samstag und Sonnenschein: Viele Münchner nutzen das sommerliche Wochenende für einen Ausflug an den Riemer See. Doch dort bot sich den Badegästen ein schockierender Anblick: Am Nachmittag trieben plötzlich 35 tote Fische auf dem Wasser. Räumung!

Gegen 14.30 Uhr rückten Feuerwehr und Wasserwacht an und sammelten die Tiere ein. Das Umweltreferat der Stadt, das für die Badeseen verantwortlich ist, verhängte zunächst ein Badeverbot für den See. Denn die Einsatzkräfte gingen davon aus, dass mit der Wasserqualität etwas nicht stimmte. Eigentlich gilt der See auf dem ehemaligen Gelände der Bundesgartenschau als einer der saubersten im Raum München. Mehrere Pumpen versorgen den Baggersee mit bis zu 40 Litern Frischwasser pro Sekunde.

Die Feuerwehr nahm am Ufer, an den Zuläufen und mitten im See Wasserproben. Verdächtige Stoffe fand sie darin allerdings nicht. Deshalb wurde der See gegen 16.50 Uhr für die Badegäste wieder freigegeben. Woran die Riemer Fische aber gestorben sind, ist bisher völlig unklar. Sie werden nun in einem Labor untersucht.

Am Riemer See geht die Badesaison derweil weiter – genau wie an den sieben anderen Münchner Badeseen (darunter Lerchenauer See, Fasanerie See). Die acht Freibäder der Stadtwerke schließen an heißen Tagen zwischen Mai und August ebenfalls erst um 20 Uhr.

Bea

Fotos: Rätsel um tote Fische im BUGA-See

Fotos: Rätsel um tote Fische im BUGA-See

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