Er verschwand plötzlich

Riemer See: Taucher machen traurigen Fund - Polizei nennt brisantes Detail

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Am Riemer See ist ein 25-Jähriger untergegangen.

Großeinsatz am Riemer See: Ein junger Mann (25) wurde dort seit Montagabend vermisst. Feuerwehrtaucher und Hubschrauber suchten nach ihm. Nun gibt es traurige Gewissheit.

Update vom 18. Oktober 2018, 12.15 Uhr: Die Polizei hat neue Details zu dem tödlichen Badeunfall am Riemer See veröffentlicht. Demnach hielt sich ein 25-jähriger Afghane mit seinem Freunden am Nordufer des Riemer Sees auf. Dort wurde laut Pressebericht nach bisherigen Erkenntnissen auch Alkohol konsumiert. 

Demnach kamen die Freunde dann auf die Idee, im See zu schwimmen. Während einer der Begleiter, nach bisherigen Erkenntnissen, nur bis zu den Knien ins Wasser ging, begab sich der 25-Jährige weiter in den See hinein, wohl um diesen vom Nord- zum Südufer zu durchschwimmen. Die Strecke beträgt ungefähr 80 Meter. Ungefähr in der Mitte des Sees ging er plötzlich unter, tauchte nochmal kurz auf und verschwand dann schließlich ganz.

25-Jähriger im See verschwunden: Passantin setzt Notruf ab

Eine Passantin wurde auf die aufgeregten jungen Männer aufmerksam und setzte, nachdem sie ihr die Sachlage kurz schilderten, einen Notruf ab. Die Suche wurde gegen 21 Uhr aufgrund von Dunkelheit abgebrochen. Am Dienstag fanden Taucher den Leichnam des 25-Jährigen.

Erstmeldung: 25-Jähriger seit Montag vermisst - Taucher machen traurige Entdeckung

München - Taucher der Berufsfeuerwehr München haben am Dienstag am Riemer See die Leiche eines seit Montag vermissten 25-Jährigen geborgen. Das berichtet die Feuerwehr München. Am Montagabend wollte der Mann mit zwei Freunden den Riemer See durchschwimmen. Nach Aussage seiner Begleiter verschwand er vor deren Augen kurz nach dem Start am Nordufer des Sees. 

Ein Großaufgebot von Wasserrettern und Tauchern der Wasserwacht, DLRG und Berufsfeuerwehr startete die Suche nach dem jungen Mann. Unterstützt wurden sie dabei von einem Hubschrauber der Polizei. Nach rund zweistündiger Suche wurde der Einsatz erfolglos abgebrochen.

Am Dienstagvormittag setzten Rettungstaucher der Feuerwache Ramersdorf die Suche fort. Rund 30 Meter vom Südufer entfernt bargen die Taucher den leblosen Körper aus einer Tiefe von rund zehn Metern.

mm/tz

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