Exotisches Urlaubs-Mitbringsel

Schreck für Münchnerin: Krabbeltier im Gepäck

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Diesen Blinden Passagier hat eine Münchnerin aus dem Urlaub mitgebracht.

München - Einen Blinden Passagier aus dem Indischen Ozean hat eine 49-jährige Münchnerin mitgebracht. Sie fing das Tier ein und alarmierte die Feuerwehr. Wie sich herausstellte, keine übertriebene Maßnahme: 

Es war schon gegen 22.35 Uhr am Dienstagabend als eine Münchnerin (49) in der Helsinkistraße in der Messestadt Riem ihren Koffer auspacken wollte. Sie war gerade von einem Urlaub auf den Seychellen nach Hause gekommen.

Als sie ihren Koffer öffnete dann der Schreck - ein etwa zehn Zentimeter großes, kriechendes Tier kam ihr entgegen. Die 49-Jährige griff zum Staubsauger und "setzte so den ungebetenen Gast fest", wie die Feuerwehr in ihrem Bericht schreibt.

Nach kurzer Internetrecherche ihres Sohnes war schnell klar, dass es sich um einen Hundertfüßer handelt, dessen Biss durchaus auch für den Menschen gefährlich werden kann.

Die Feuerwehr wurde alarmiert. Beamte der Feuerwache Riem rückten aus und nahmen das Insekt in ihre Obhut. Die Nacht durfte der Hundertfüßer in einem Glas in der Fahrzeughalle der Feuerwache Riem verbringen. Am Mittwoch wurde er dann zur Auffangstation für Reptilien München e. V. in die Kaulbachstraße gebracht. Das Gift eines Hundertfüßer verursacht nach einem Biss beim Menschen eine sehr schmerzhafte Wunde.

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