Auf dem Stahlgruberring 

Schüler (23) auf Kamikaze-Fahrt mit Polizei-Verfolgung 

München - Weil er Schlangenlinien fährt, bemerkt die Polizei einen Rollerfahrer auf dem Stahlgruberring. Der will sich allerdings nicht anhalten lassen und flüchtet vor der Polizei.

Wie die Polizei berichtet, bemerkte eine Zivilstreife am Freitag, 22.05., gegen 02.20 Uhr einen Rollerfahrer, der auf dem Stahlgruberring Schlangenlinien fuhr und eine Kurve schnitt.

Die Polizeibeamten wollten ihn anhalten und kontrollieren  - der Rollerfahrer missachtete aber die Anhaltesignale und fuhr einfach weiter. Er überfuhr mehrere rote Ampeln und fuhr mehrmals in den Gegenverkehr. Mehrere Verkehrsteilnehmer zwang er so Bremsmanövern, dann durchbrach er sogar eine Polizeisperre.

Als eine 33-jährige Polizeibeamtin mit ihrem Dienstfahrzeug am Edinburghplatz rechts neben das Leichtkraftrad fuhr, wollte der Fahrer vor den Dienst-Pkw einscheren. Er überschätzte seine Geschwindigkeit in der Kurve und touchierte mit seinem rechten Lenkerende den linken Außenspiegel des Polizeiautos. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr geradeaus aus der Kurve auf eine Grünfläche und stürzte.

Durch den Sturz verletzte sich der 23-jährige Schüler leicht. Er erlitt eine Knieprellung und Abschürfungen an beiden Händen, wollte sich aber nicht vom Notarzt behandeln lassen.

Bei der Unfallaufnahme wurden bei dem Motorradfahrer alkohol- und drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt. Ein veranlasstes Gutachten zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit wurde in Auftrag gegeben.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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