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Wasserdampf aus Gullydeckeln und vollgelaufene Tiefgaragen: So wütete das Unwetter in München

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Über München hat am Dienstagnachmittag und Abend ein heftiges Unwetter getobt. Besonders betroffen: Die Feuerwehr. Bis zum Mittwoch dauerten die Aufräum- und Pump-Arbeiten.

München - Bei dem heftigen Starkregen am Dienstag, ist es laut Feuerwehr zu mehreren Überflutungen im Stadtgebiet gekommen. 125 Einsätze beschäftigten die 500 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr München. Die vollgelaufenen Tiefgaragen in der Arabellastraße und Deisenhofener Straße hielten die Feuerwehr dabei besonders auf Trab. Hier waren mehr als sechs Tauchpumpen im Einsatz. 

In den Stadtteilen Riem und Daglfing kam es zu mehreren Behinderungen durch Hochwasser in Unterführungen. Diese konnten nach dem Absaugen des Wassers wieder passiert werden. Im Innenstadtbereich kam es in der Sendlinger Straße zu einem unterspülten Gehweg, der aus Sicherheitsgründen bis zu seiner Reparatur gesperrt wurde. Ebenso berichtet die Feuerwehr von einem Wassereintritt in einen Fernwärmeschacht am Mariahilfplatz. Dies sorgte für imposanten Austritt an Wasserdampf aus mehreren Gullydeckeln.

Hier konnten die Stadtwerke mit Heißwasserpumpen weiterhelfen. Verletzt wurde bei den vielen Einsätzen niemand. Derzeit werden immer noch kleinere Abpumparbeiten durchgeführt sowie heruntergefallene beziehungsweise zu fallen drohende Äste beseitigt.

mm/tz

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