Streifenwagen gerammt

Verfolgungsjagd in München: Betrunkener flüchtet vor Polizei

München - Verfolgungsjagd in München: Ein Betrunkener flüchtet bei einer Kontrolle vor einer Polizeistreife. Die Verfolgungsjagd endet im Straßengraben.

Am Dienstagmorgen gegen 5 Uhr war eine Polizeistreife auf dem Stahlgruberring unterwegs. Vor der Streife fuhr ein Mann in einem Citroen. Weil die Beamten ihn kontrollieren wollten, schalteten sie Anhaltesignal und Blaulicht an. 

Der Fahrer reagierte jedoch nicht und fuhr weiter. Der Streifenwagen überholte den Citroen deshalb und versuchte, ihn durch Abbremsen zum Anhalten zu bewegen. Doch das Gegenteil passierte: Der Fahrer nutzte das Abbremsen zum Überholen. Als die beiden Autos auf gleicher Höhe waren, zog er sogar nach rechts und rammte den Streifenwagen. 

Die Beamten forderten daraufhin Verstärkung an. Mit ihrem demolierten Wagen folgten sie dem Citroen in ausreichendem Abstand. Als "Am Hüllgraben" ein weiterer Streifenwagen hinzukam, erhöhte der Citroenfahrer sein Tempo. Am ersten Kreisverkehr auf der Münchner Straße in Feldkirchen verlor er deshalb die Kontrolle über sein Fahrzeug. 

Er schleuderte nach rechts von der Fahrbahn und kam in einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Beim Aussteigen nahmen die Beamten ihn vorläufig fest. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei ihm um einen 53-Jährigen aus dem östlichen Münchner Landkreis handelt. Er hatte keine gültige Fahrerlaubnis und war außerdem erkennbar alkoholisiert. 

Der Citroenfahrer wurde nicht verletzt. Anders jedoch der Fahrer des Wagens, der von ihm gerammt worden war: Er wurde bei der Kollision leicht verletzt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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