Bundespolizei ermittelt

Alex-Zug massiv beschädigt und vermüllt - waren es Dresden-Fans?

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Ein Bild der Zerstörung: Der vermüllte und beschädigte Zug wird von Beamten der Bundespolizei inspiziert.
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Ein Bild der Zerstörung: Der vermüllte und beschädigte Zug wird von Beamten der Bundespolizei inspiziert.
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Ein Bild der Zerstörung: Der vermüllte und beschädigte Zug wird von Beamten der Bundespolizei inspiziert.

München - Ein völlig verwüstete Zug kam am Samstag am Münchner Hauptbahnhof an, der betroffene Waggon musste erstmal außer Betrieb genommen werden. Die Bundespolizei hat bereits einen Verdacht.

Zerbrochene Bierflaschen, herausgerissene Sitzlehnen, heruntergebrochene Mülleimer, Löcher in der Isolierung, gesplitterte Scheiben und viel Dreck - die Zugbegleiter dürften ihren Augen nicht getraut haben, als der Alex aus Hof am Samstag am Münchner Hauptbahnhof ankam.

Auch die Bundespolizei war entsetzt, als sie den Zug inspizierten um die Schäden aufzunehmen und die Spuren zu sichern. Eines ist sicher: Die Vandalen, die den Zug derart verwüstet haben, müssen sich auf einiges gefasst machen. Die Bundespolizei ermittelt derzeit wegen Sachbeschädigung, einem Straftatbestand, und wegen der Ordnungswidrigkeit der Vermüllung. 

Der verwüstete Waggon konnte laut einem Sprecher der Bundespolizei nicht mehr weiterfahren und musste vom Zug abgekoppelt und ausgestellt werden. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich laut Bundespolizei derzeit noch nicht beziffern.

Hinweise auf Tatverdächtige

Momentan ermittelt die Polizei noch gegen Unbekannt, es gibt allerdings Hinweise, wer an dem Chaos schuld sein könnte: 

„Es gibt auf jeden Fall einen Anfangsverdacht. Mit dem Zug sind hauptsächlich Fans von Dynamo Dresden nach München gebracht worden, das geht aus den Aussagen von Zugbegleitern und Angestellten hervor“, berichtet ein Sprecher der Bundespolizei. Am Samstag hat der Zweitligist Dynamo Dresden gegen den TSV 1860 München in der Allianz Arena gespielt. 

Wie lange der beschädigte Waggon außer Betrieb bleiben muss, ist noch unklar. Laut Bundespolizei muss für die Instandsetzung ein massiver Aufwand betrieben werden.

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