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Von 43-Jähriger fehlt jede Spur: Wo steckt sie?

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Monika Lorenz
Seit November vermisst: Die 43-jährige Monika Lorenz. © Polizei

Was ist dieser Frau zugestoßen? Mit dieser Frage beschäftigt sich zurzeit die Vermisstenstelle der Münchner Polizei, die einen äußerst mysteriösen Fall zu lösen hat.

Es handelt sich um die reisefreudige Münchner Telefonistin Monika Lorenz (43), die zuweilen unter schweren psychotischen Schüben leidet. Im Juli 2008 verlor sie ihren Job und bekam eine Abfindung. Damit ging sie auf Reisen – zuletzt bis Rom. Vom 26 bis 29. Oktober wohnte sie dort im Hotel Adriatic. Am letzten Tag zahlte sie ihre Rechnung und ging. Ihr Gepäck und ihren Reisepass aber ließ sie dort einfach zurück.

Das Hotel schaltete Anfang November die Deutsche Botschaft ein. Die Recherchen der Münchner Polizei ergaben, dass Monika Lorenz ein Bahnticket nach München gelöst hat, das am 31. Oktober entwertet wurde. Das definitiv letzte Lebenszeichen stammt vom 2. November. Da wurde von Monika Lorenz‘ Konto an einem Münchner Geldautomaten Bargeld abgehoben. Ob sie es selbst war oder jemand anders, lässt sich nicht nachvollziehen. Es ist auch möglich, dass sich die 43-Jährige nach ihrer Rückkehr noch in ihrer Wohnung in Neuperlach aufgehalten hat. Doch dafür gab es bislang keine Zeugen. Die korpulente und nur 1,60 Meter große Frau ist übrigens dringend auf Medikamente angewiesen. Die Polizei (Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0) bittet dringend um Hinweise.

tz

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