tz auf Bairisch

Feiln an da Fastnpredigt: Da Schafroth Maxi iwa sei ersts Moi ois Nockherberg-Redner

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Jung, spontan, charmant – da Schafroth Maxi wui de Politiker auf dem Nockherberg zum Grinsen bringa

A Allgäuer aufm Nockherberg – dees war ja no nia do! Und ned bloß dees. Da Schafroth Maxi is mit seine 34 Joah da jingste Fastnprediga in da Historie vom Starkbierfest. Walter Sedlmayr, Django Asül, Luise Kinseher – do tritt da Kabarettist in große Fuaßstapfa Aufgregt is er deswegn allerdings ned – „eher voller Freud“.

Da sympathische Schneggerlkobf gähd de Sach ganz gschmeidig o. Dennad: „Wenn i mir jetzt scho ausmola dät, wia dia Leit im Saal reagieret“, sogt Schafroth, „dann dät i ja wahnsinnig weara.“

Seit drei Joah roast da Schafroth Maxi mit seine Spezln durch Deitschland. Faszination Bayern hoaßt dees Programm, mit dem er Omd fia Omd Soi um Soi vazauwad. Iwa de Joah weg hod er den oan oda andan Gag verändert, vazäit er. De Mimik, de Gestik, den Singsang in seina Stimm. In da Regl is sei Witz nochm drittn Vordrong perfekt. Awa: De Möglichkeit, dass er se auf sei Publikum eilasst, de Reaktion zum Testn, hod da Schafroth Maxi aufm Nockherberg natirli ned. „Do muaß jeder Satz sitza.“

Acht Moi hod d Kinseher Luise ojs Bavaria de prominentn Politika d Levitn glesn

De greeßte Herausforderung is, bei da Vorbereitung ned zu vakobfn. „I will mei Lockerheit bewahra“, vazäit er „dia Leichtigkeit in der Kunst.“ Umara 50 DIN-A4-Seitn stapeln se mittlerweile auf seim Schreibdisch – kloa beschriem und a jede Menge Inhoit drin. Aus den hauffa Infos, de se zum Dablegga eignen, muaß da Schafroth jetzad den Kern rausdestilliern – genau dee Pointen, de nacha as ­Publikum zum Schmunzln bringa. Zum Brodln, Stauna und Sinniern.

In wejicha Rojin da Schafroth Maxi an Nockherberg erklimma werd, is no ned gwiß. An Ideen manglds dem Allgäuer allerdings ned. Vielleicht kimmt er ois Conchita Wurst ans Rednapult, in am goidna Glitzerkleiderl. „Oder als Vorsitzender dr Junga Union Allgäu.“ Egal, fia wejiche Roijn se da Kabarettist am End entscheidt, er wui seine Schofal mit allgäuerischer Demut zügeln. „Ohne draufzumhaua.“

D Brenner Sarah

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