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Bankräuber gab sich als Kriminalpolizist aus

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Der 50-jährige Bankräuber, der am Mittwochnachmittag ein Geldinstitut in Aschheim überfallen hat, hat sich als Polizist ausgegeben. Seine Waffe war eine Soft-Air-Pistole.

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Wie das Polizeipräsidium München am Donnerstag mitteilte, betrat der Kriminelle gegen 14.20 Uhr die Bankfiliale und verlangte nach dem Geschäftsstellenleiter. Als der 54-jährige Filialleiter kam, gab sich der Mann als Kriminalpolizist aus. Daraufhin bat ihn der Bankchef in sein Büro. Als er seinen Dienstausweis zeigen sollte, zog er aus seinem Hosenbund plötzlich ein Messer und eine Pistole und forderte Geld.

Der 54-Jährige ging mit dem Täter zurück in den Schalterraum zur Notkasse und händigte mehrere tausend Euro aus. Das Geld steckte der Räuber, von seinem Opfer verlangte er, dass es ihn bis vor die Tür begleiten solle. Als beide etwa hundert Meter von der Bank entfernt waren, ließ der Räuber den Filialleiter zur Bank zurückgehen - der 50-Jährige flüchtete.

In der Zwischenzeit war die Polizei verständigt worden. Die Beamten nahmen den Täter an der Raststätte Samerberg auf der Salzburger Autobahn A 8 fest während er in sein Fluchtauto steigen wollte.

Laut Polizei handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Deutsch- Marokkaner aus Günzburg. Die Tatwaffe war eine Soft-Air-Pistole. Der Mann hat gestanden.

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