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Briten-Tief bringt Schwüle und Schauer

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Da macht Plantschen richtig Spaß: Die Gewässer sind schon recht warm und werden in den nächsten Tage noch wärmer. © dpa

Weit draußen im Atlantik liegt die Inselgruppe der Azoren, eine Wetterküche für Europa. Wenn von einem „Azorenhoch“ die Rede ist, scheint bei uns gewöhnlich die Sonne. Doch jetzt ist es anders:

„Derzeit ist eine Ausdehnung des Azorenhochs bis in unsere Breiten nicht in Sicht,“ sagt Diplom-Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst.

Die Expertin weiter: „Tiefdruckgebiete bei den Britischen Inseln sorgen für Südwestwind und lenken somit jede Menge Warmluft vom Mittelmeer zu uns, bringen aber auch immer wieder Schauer und Gewitter mit.“ Ab Montag wird es wieder richtig schwülwarm. Heftige Gewitter, die auch ordentlich Hagel abladen können, sorgen gegen Abend für Abkühlung.

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Am Dienstag und Mittwoch soll es so bleiben: Hitze, Wolken und immer wieder heftige Gewitter. Die Nachttemperaturen sollen bis Mitte der Woche auf laue 15 bis 20 Grad ansteigen. Am Tag soll es bis 32 Grad heiß werden. Etwas kühlere Aussichten gibt es erst wieder in knapp einer Woche: Am Samstag und Sonntag soll es verbreitet Niederschläge geben und die Höchstwerte am Tag sollen nur noch 20 bis 25 Grad erreichen, in der Nacht sogar nur noch 7 bis 13 Grad.

Der Regen der vergangenen Wochen ließ viele Gewässer über die Ufer treten. In den noch zahlreichen Pfützen wachsen neue Generationen von Stechmücken heran. Vor allem in den Abendstunden vermiesen die Plagegeister den Aufenhalt in Gewässernähe.

Wenn es jetzt noch wärmer wird, dann fühlen sich die Blutsauger erst richtig wohl. Ein Weibchen, das sich mit Blut vollgesaugt hat, legt etwa 200 Eier. Zehn Tage später schwirrt dann die nächste Generation aus. Da helfen nur lange Kleidung und Insektenschutzmittel.

ebu

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