Großeinsatz wegen Nacktbaderin

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Die Frau wollte sich doch nur sonnen (Symbolfoto)

Fürstenfeldbruck - Weil sie durch den See geschwommen war um sich auf der Nacktbade-Wiese hüllenlos bräunen zu lassen, hat eine Schwimmerin am Pucher Meer in einen Großeinsatz ausgelöst.

Die 62-Jährige aus der Kreisstadt war am Montag gegen Mittag zu dem Baggersee gekommen. Sie hängte ihre Tasche an einen Baum und ging ins Wasser.

Um 17 Uhr war die Frau noch immer nicht zurück gekommen. Da machte sich ein anderer Badegast Sorgen. Er fürchtete, der Frau könnte etwas passiert sein. und alarmierte die Rettungskräfte.

Die Wasserwachten aus Bruck, Germering und Grafrath machten sich 25 Mann hoch auf den Weg, auch Rettungstaucher waren dabei. Die Feuerwehren Puch und Bruck rückten an. Ein Polizeihubschrauber war schon im Anflug. Da endlich konnte Entwarnung gegeben werden. Die Polizisten, die schon vor Ort waren, entdeckten die Vermisste im textilfreien Bereich. Die Dame hatte von der ganzen Aufregung um ihre Person nichts mitbekommen. Erst als die Polizisten die einzelnen Badegäste befragten, ob ihnen eine Frau aufgefallen sei, oder ob sie etwas von einer Korb wüssten, die an einem Baum hing, meldete sich die 62-Jährige.

Der Einsatz konnte abgeblasen werden. Die Kosten wird die öffentliche Hand tragen. Denn die Schwimmerin hatte den Alarm in keinster Weise durch ihr Verhalten provoziert. Und auch der Badegast, der die Rettungskräfte informiert hatte, hatte ja an einen Unfall geglaubt und nur helfen wollen. Polizeisprecher Michael Fischer: „Lieber rücken wir einmal zuviel aus, als dass alle wegschauen, wenn wirklich etwas passiert.“

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