Prostitution im Sperrbezirk!

Hurenlokal von Polizei geschlossen

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Das Bistro Pasam in der Senserstraße in Untersendling.

München - Endlich ist Ruhe in der Senserstraße in Untersendling. Das Bistro Pasam ist geschlossen.

Keine laute Musik mehr bis spät in die Nacht, keine Schlägereien mehr auf dem Gehweg. Mehr als 30 Mal musste die Polizei in den vergangenen sechs Monaten ausrücken und Ruhe herstellen. Bei diesen Einsätzen trafen die Beamten auffallend oft auf Damen, die offenbar an­deres im Sinn hatten als nur einen Prosecco zu trinken. Die Damen waren auf der Suche nach Freiern.

Die verdeckten ­Ermittlungen der ­Polizei bestätigten schließlich den Verdacht: Die Lokalbetreiber, zwei 36 und 55 Jahre alte Türken, vermittelten an Lands­leute Prostituierte aus Bulgarien. Die anschließenden Schäferstündchen fanden dann in Hotels in der Stadt oder in Privatwohnungen statt – innerhalb des Sperrbezirks. In der Nacht zum Freitag durchsuchten 43 Beamte sowie zwei Staatsanwälte das türkische Lokal. Die beiden Lokalbetreiber wurden wegen des Anfangsverdachts des Menschenhandels festgenommen. Fünf Frauen wurden wegen der Ausübung verbotener Prostitution angezeigt, ebenso ein Mann wegen des ­Verdachts der Zuhälterei. Kurz nach der Razzia wurde das Bistro Pasam von der zuständigen Bezirks­inspektion Süd geschlossen.

cw.

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