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Kritik an Isental-Autobahn

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Landkreis - Naturschützer haben die Entscheidung der Regierung von Oberbayern für den zweiten Bauabschnitt der Isental-Autobahn bedauert.

Mit der Genehmigung der 17,4 Kilometer langen Trasse zwischen Pastetten und Dorfen (beide Landkreis Erding) werde eine Perle bayerischer Kulturlandschaft zerstört, sagte der Landesvorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern, Hubert Weiger, am Dienstag. Die Regierung von Oberbayern hatte am Vortag das Planfeststellungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt westlich von Dorfen genehmigt.

Der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner kritisierte, die Regierung von Oberbayern habe „nur exekutiert, was die Politik vorgegeben hat. Das wird sich sicher rächen“. Die Grünen im Bayerischen Landtag halten die Genehmigung für den zweiten Bauabschnitt der Isental-Autobahn für eine krasse Fehlentscheidung der Staatsregierung. Sie und die Regierung von Oberbayern gäben die einmalige Landschaft der endgültigen Zerstörung preis, erklärte der umweltpolitische Sprecher Christian Magerl. Den jahrzehntelangen Widerstand gegen die Trassenführung gebe es schließlich nicht ohne Grund.

dpa

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