Leser werfen Blick hinter die Kulissen der tz

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Layouter Manfred Salzinger erklärt, wie die tz-Titelseite ensteht. Mit dabei sind (vorne) Vize-Chefredakteur Peter Schiebel, Chefin vom Dienst Sabine Pelgjer und Redakteur Markus Christandl

München - Bei uns ist der Leser Chef! Zum zweiten Mal haben zwölf tz-Leser die Redaktion besucht und hinter die Kulissen von Münchens größter Boulevardzeitung geblickt.

Von der Lokalredaktion über Sport und Online ins Layout – die tz-Leser schnupperten in jedes Ressort hinein und bekamen am Ende druckfrisch die neue Ausgabe der tz. Doch sollte der Leser nicht nur staunen und fragen, sondern auch Kritik und Lob äußern: Schließlich wollen wir unsere tz noch besser machen!

Die Bilder

Strecke

Mit dabei beim zweiten Leserstammtisch war Franziska Kirschner aus München. Die Rentnerin ist eine treue tz-Leserin. „Schnell und bündig ist man über alles wichtige informiert.“ Selbst im Urlaub will Franziska Kirschner nicht auf ihre tz verzichten: Dann klappert sie jeden Kiosk ab, um am Ende ihre Münchner Zeitung in der Hand zu halten.

Christel Kaiser liest seit 35 Jahren die tz. „Ich finde sie übersichtlich, informativ und ehrlich.“ Zudem sei der Preis unschlagbar. Einzig einen kleinen Kritikpunkt hatte die Münchnerin: „Ich wünsche mir noch mehr Geschichten über soziale Schwachstellen!“ Stellvertretender Chefredakteur Peter Schiebel betonte: „Mit unseren wöchentlichen Serien wie Dietmar Gaiser und Zukunft Alter haben wir bereits einen Weg eingeschlagen, um über soziale Schwachpunkte zu berichten. Wir versuchen, in Zukunft noch ein größeres Augenmerk auf das Thema zu werfen.“

Ein großer Fan der Kolumne Heinrich Heute ist Heinrich Steinherr. Der 73-jährige Münchner ist tz-Leser seit dem ersten Tag der Zeitung. Wolfgang Gerum (44) aus Landsberg am Lech war auch mit dabei beim Leserstammtisch. Seit fünf Jahren liest er täglich im Zug. Besonders die Gewinnspiele freuen den Datenbank-Administrator: „Vor ein paar Jahren habe ich mal Robbie-Williams-Tickets gewonnen.“ In der Zeitung war Werner Stechbarth aus München bereits: Als Uhrensammler bewarb er sich für die tz-Sammlerserie – und wurde genommen. Jetzt freute sich der 62-Jährige, dass er einen Blick in den Redaktionsalltag werfen konnte.

„Die tz ist einfach bürgernah“, sagt Isolde Arndt. Die regionale Berichterstattung gefällt der 55-Jährigen aus München besonders gut. Die 60er-Berichte aus dem Sport sind Peter Rudolfs größte Freude, wenn er die tz aufschlägt. Der 55-Jährige aus Pilsting ist seit 40 Jahren Leser. Ein Lob fürs Layout gab’s von Konrad Gangkofner aus Herrsching. Die Tierseite mag Ursula Kühne besonders gern. Ihr Vorschlag: Mehr Berichte über den Vergleich zu europäischen Nachbarländern. „Das wäre interessant.“

Erna Schmid liest gerne die Kommentare. Musik, Opern und Theater – das sind Elisabeth Zwickls Themen. Sie kauft die tz meist wegen der Kulturberichte.

Gerhard Hertel aus Karlsfeld ist seit 1969 tz-Leser. Der 57-Jährige schlägt vor, mehr über die Zukunft der Stadt München zu berichten. „Vor allem die Nachfolge von OB Ude würde mich interessieren.“ Vize-Chefredakteur Peter Schiebel versprach: „Wir bleiben dran!“ Schließlich wollen wir mit Hilfe unserer Leser die tz noch besser machen!

Antonia Wille

Jetzt anmelden! Nächster Termin: 28. August

Und weiter geht’s! Wir laden wieder zwölf Leser ein, uns zu besuchen, eine tz-Führung mitzumachen und anschließend die Chefredaktion, Redakteure, Layouter und Reporter zu treffen, locker zu ratschen und gern angeregt zu diskutieren – bei einer zünftigen Brotzeit natürlich. Termin ist diesmal der 28. August, wieder ab 16 Uhr in der tz. Wer dabei sein will, schickt eine E-Mail an oliver.menner@tz-online.de – inklusive ein paar Sätzen, warum er denn dabei sein will. Oder schreiben Sie uns einige Zeilen an: tz, Stichwort Leserstammtisch, 81027 München. Wichtig: Bitte unbedingt Namen, Alter, Beruf und Telefonnummer angeben.

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