ICE nach München endet am Prellbock in Leipzig

Leipzig - Im Leipziger Hauptbahnhof ist ein ICE-Zug auf dem Weg nach München gegen einen Prellbock gefahren. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, war der Zug als ICE 1609 aus Rostock kommend auf Gleis 11 eingefahren.

Während des Bremsens sei der Triebzug dann bei langsamer Fahrt gegen den Prellbock im Sackbahnhof geprallt. Der Neigetechnikzug sollte nach München weiterfahren. Für die 300 Reisenden, die alle unverletzt blieben, endete die Fahrt jedoch zunächst in der Messestadt. Der Zug musste zur Untersuchung in das Leipziger ICE-Werk gefahren werden.

Die Bugklappe des ICE und der Prellbock wurden den Angaben zufolge beschädigt. Die Ermittlung zur Schadenshöhe und zur Ursache der Havarie dauerten noch an. Die Bahn leidet wegen des Winterwetters und erhöhter Untersuchungsintervalle derzeit unter akutem Fahrzeugmangel, wovon insbesondere die ICE-Neigetechnikzüge betroffen sind. Seit Wochen fallen immer wieder ICE auf Teilstrecken aus, weil einsatzbereite Züge fehlen. Der Leipziger Hauptbahnhof ist von seiner Fläche her der größte Kopfbahnhof Europas.

Rückblick: ICE rammt Prellbock in München im Juli 09

Hauptbahnhof: ICE rammt Prellbock

dapd

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