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Pikante Fotos im neuen Privée

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München - Das Privée ist zurück. Und wie. Zwei Nächte feierten Roman Libbertz und Michael Meleschko das Comeback ihrer Bar in den Räumen des ehemaligen First Club in der Falkenturmstraße 6.

Es ist mittlerweile die dritte Ausgabe der Szene-Bar, 2005 residierte sie noch in der Hohenzollernstraße, danach zog sie in das inzwischen geschlossene Telekom-Gebäude an der alten Oper. Jetzt also das Privée 3, das Libbertz mit „Der Untergang“ überschreibt. Eine Allegorie zu den Buddenbrooks meint Libbertz. „Die erste Generation baut es auf, die zweite hält das Imperium, die dritte versemmelt‘s. Das dritte Privée wird auch mein letzter Club sein.“

Passend zum Untergangs-Thema hat er seine Bar mit großformatigen Fotos dekoriert, die Promis in wenig vorteilhaften Posen zeigen. Besonders pikant: Eines zeigt den sichtbar angeschlagenen Schauspieler Fritz Wepper mit einer unbekannten, ebenfalls offensichtlich lädierten, blonden Lady im ersten Privée, wo er – was kein Gast bei der Eröffnung wusste - im August vor vier Jahren auch den „DJ Fritz“ gab.

Am Freitag beim Pre-Opening und tags darauf feierten unter dem Bild unter anderem „Dahoam is dahoam“-Star Doreen Dietl und Ski-Star Maria Riesch, die Libbertz beim Iphitos-Tennis-Turnier vor zwei Wochen kennen gelernt und spontan eingeladen hatte.

Prominenz nicht nur vor, sondern auch hinter dem Tresen: Dort bediente P1-Chef Franz Rauch als Bar-Keeper die Gäste. Der Dienst war einer Wette geschuldet, die er mit Libbertz abschloss: Der meinte noch vergangenes Jahr, dass er nie wieder einen Club eröffnen würde. Wiesn-Wirt Rauch („Knödelei“) glaubte nicht daran und versprach, beim Wortbruch selbst an der Bar zu stehen. Und weil zwei Rauchs schneller sind als einer, verpflichtete er auch gleich seinen Sohn Sebastian.

Nicht nur Weppers Bildnis sorgte für Diskussionsstoff unter den Premiere-Gästen, sondern auch ein Schriftzug am DJ-Pult, das beim Opening von Ex-VIVA-Moderator Nils Bokelberg gelenkt wurde: „Deshalb bist Du auch DJane, weil Du alles weißt.“ Ein Zitat von Ingrid van Bergen aus dem Dschungel-Zickenkrieg mit Giulia Siegel vom Januar diesen Jahres.

Das neue Privée ist nun zweigeteilt, oben eine lauschige Bar mit Innenhof, unten Club. „Das war mein Traum, diese zwei Bereiche“, meint Libbertz, „damit ich mich mit meinen Freunden auch mal unterhalten kann.“ Seinen Liebsten hat er deshalb „Diplomatenpässe“ ausgestellt, die sie zum Frei-Trinken berechtigen. „Reiner Eigennutz“, meint Libbertz, dessen Vater, Promi-Anwalt Lutz Libbertz, ebenfalls zur Eröffnung kam, „dann kommen die öfter zum mir und ich hab meine Freunde um mich rum.“ Ob dazu künftig auch Fritz Wepper gehören wird, darf bezweifelt werden.

Thomas Osswald

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