32-Jähriger brachte 33.000 starke Schmerzmittel an den Mann – Er verdiente damit ein Vermögen

Tabletten-Dealer sitzt jetzt hinter Gittern

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Mit Tabletten hat der Dealer den großen Reibach gemacht (Symbolfoto)

München - Mehr als 33.000 Schmerztabletten hat ein 32-jähriger Türke auf dem Schwarzmarkt verkauft. Damit ist jetzt Schluss.

Die Polizei hat den Neuperlacher mit seinen Komplizen verhaftet. Darunter auch seine Frau und seine Schwägerin, die der Mitwisserschaft verdächtigt werden.

Der Türke hatte sich das Mittel Subutex – es wirkt 30-mal stärker als Morphin – besorgt. In Deutschland fällt es unter das Betäubungsmittelgesetz und darf nur unter strengen Auflagen verschrieben wird. Er ließ sich die Ware per Paketdienst an verschiedene Adressen in München schicken. Den Einkaufspreis von drei Euro pro Pille schickte er seiner französischen Zwischenhändlerin per Kurier. Mit der Bahn wurde das Geld von München nach Saarbrücken transferiert und dort von der 53-Jährigen in Empfang genommen. Sie wurde ebenfalls verhaftet.

Verkauft hat der heroinabhängige Arbeitslose die Pillen für zwölf Euro und so guten Reibach gemacht. Die Polizei hat bei der Hausdurchsuchung nicht nur Handys, Bargeld und kleinere Mengen an Heroin und Kokain beschlagnahmt. Auch ein Mercedes der ­M-Klasse wurde von den Beamten konfisziert: Der Wagen ist vermutlich aus den sechsstelligen Erlösen der Tablettenverkäufe finanziert worden.

tz

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