Überfall auf Taxler: Räuber entwaffnet

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Taxler leben selbst in München ab und an gefährlich

München - Wirklich mutig – aber nach Einschätzung der Polizei keinesfalls zur Nachahmung empfohlen.

Mitten in der Pestalozzistraße rang ein Münchner Taxler Freitagfrüh gegen 6.45 Uhr einen bewaffneten Räuber auf dem Beifahrersitz nieder. Der Mann war kurz vorher vor einer Bar am Maximiliansplatz eingestiegen und wollte in die Balanstraße nach Giesing gefahren werden.

Während der Fahrt zog er plötzlich eine Pistole und verlangte Geld. „Was soll das denn?“, fragte Taxler Romeo L. und bremste scharf. Blitzschnell packte er die Waffenhand des Täters und drückte sie nach unten. Mit der anderen Hand setzte er einen Notruf an die Taxizen­trale ab, den auch alle anderen Kollegen ringsherum am Funk mithörten. Im Wagen kam es zu einer heftigen Rangelei, bei dem der Räuber dem Taxifahrer einen Kinnhaken verpasste.

Doch Taxifahrer Romeo L. ließ den Täter nicht mehr los. Zu Hilfe eilende Kollegen hielten den Täter in Schach, bis die Polizei ankam. Der 29-Jährige Münchner war deutlich angetrunken. Seine Waffe erwies sich als Schreckschusspistole. Er wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

dop.

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