Umweltzone zeigt erste Erfolge

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Umstritten: die Umweltzone

München - Die Umweltzone: Ist sie überflüssig (glaubt die FDP), von zweifelhaftem Nutzen (glaubt die CSU), oder hat sie schon etwas gebracht, wovon Gesundheitsreferent Joachim Lorenz (Grüne) überzeugt ist?

Lorenz zog am Dienstag, fast exakt nach einem Jahr Umweltzone, eine Bilanz „mit ersten positiven Tendenzen“. Die relative Feinstaubbelastung hat laut Münchner Helmholtz Zentrum abgenommen. So sei die Zahl der in München zugelassenen Fahrzeuge, die keine Plakette haben, in der Umweltzone bis zu 65 Prozent zurückgegangen.

Der schnellere Fahrzeugaustausch ist eins der Ziele der Umweltzone. Am 1. Oktober 2010 werden die roten Plaketten ausgesperrt, zwei Jahre später auch die gelben. Ab 2010 gelten auch strengere Stickoxid-Grenzwerte, deren Einhaltung laut Lorenz ein noch größeres Problem als Feinstaub darstelle.

Hubert Steinkemper vom Bundesumweltministerium informierte über die 330-Euro-Prämie für Nachrüster von Dieselfahrzeugen mit Feinstaubfiltern. „Das ist fast die Hälfte der Kosten.“

(Infos unter www.bafa.de oder unter Tel.-Hotline 030 / 346 46 54 88 (Festnetzkosten).

bw.

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