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Die Urbanauten rufen die neue „Repüblik“ aus

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Die Bar der „Repüblik“, dem neuen Kunstprojekt der Urbanauten © Veranstalter

München - Die Urbanauten haben die „Repüblik“ ausgerufen: keinen neuen Staat, sondern ein neues Zwischennutzungsprojekt in der Ursulastraße 6 als temporärer Kunst- und Kulturort.

„Die Repüblik soll ein demokratischer Ort sein, der zur Teilnahme und Mitgestaltung einlädt“, erklärt Urbanauten-Chef Benjamin David. Künstler, Musiker, Schriftsteller, Theaterschaffende, Filmemacher, kurz: Kulturschaffende aller Sparten sind aufgerufen, sich mit ihren Ideen und Konzepten an der Gestaltung und Belebung dieses besonderen Ortes zu beteiligen. Das Besondere: Die Räume und Ateliers werden kostenlos zur Verfügung gestellt, projekt-abhängig in Zeiträumen zwischen einer und vier Wochen, „aber auch Einzelveranstaltungen sind möglich“, betont David. Um sich mit einem Projektvorschlag und Immobilienbedarf für die Repüblik zu bewerben, genügt eine formlose E-Mail mit einer kurzen „Selbstauskunft“ und einer Konzeptskizze an Projektleiter Marco Böhlandt (repueblik@die-urbanauten.de), bei ihm können auch Besichtigungstermine vereinbart werden. Eröffnet wurde die Repüblik mit der Lego-Street-Art-Convention, bei der eine internationale Gruppe von Street-Artisten Mauern aus Abertausenden der schwedischen Plastiksteinchen zog - und sie anschließend wieder einriss.

So feierte München am Wochenende

Die akustische „Wall of Sound“ dazu errichteten die DJs Heller aus München und Togusa aus Köln. Demokratisch, wie sich das für eine Repüblik gehört, wird derzeit auch das Motto der „Sülvester“-Party bestimmt. Auf der Homepage www.die-repueblik.de können die Partygaenger unter anderem zwischen den Themen „Pyjama“, „Prohibition“ oder „Show & Shine – Adel verpflichtet“ wählen.

Thomas Oßwald

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