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Wie gut sind Wahrsager? -Was sie prophezeiten und was wirklich passierte

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Nicht alle Wahrsager lagen richtig (Symbolfoto) © dpa

München - In der tz hatten Wahrsager zum Jahreswechsel 2008/2009 ihre Prophezeiungen abgegeben. Was davon ist tatsächlich eingetreten?

Beherrschendes Thema beim hellsichtigen Jahresausblick auf 2009 waren die Bundestagswahlen: Bleibt Angela Merkel Kanzlerin, oder schafft sie es nicht? Die von der tz damals befragten Hellseher waren sich uneinig. Eine Tendenz haben aber alle vorhergesagt: Wie die Entscheidung auch ausfällt, sie wird knapp. Das mangelnde Vertrauen der Wähler in die Politik und – in Bayern – in die CSU macht die Ergebnisse nur schwer vorhersagbar. Eine Trend, der sich durch das ganze Jahr zog. Auch das Ende der großen Koalition stand schon 2008 in den Karten.

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Dort war auch zu lesen, dass gegen Ende des Jahres die Gefahr von Terroranschlägen steigt. Mitte September tauchen Video-Drohbotschaften von al-Qaida auf. Bilder vom Oktoberfest in München sind im Hintergrund zu sehen. Die Polizei verschärft die Kontrollen rund um die Wiesn, die Straßen werden weiträumig abgesperrt. Ein Anschlag findet zum Glück nicht statt.

Bei einem Thema waren sich alle Hellseher, Astrologen und Medien einig: Die Wirtschaftskrise wird auch an Bayern nicht spurlos vorübergehen und den Arbeitsmarkt erschüttern. Ein Volltreffer: Die Pleite von Quelle kostet über 8000 Jobs, und besonders auch die Zulieferer für Autoteile in Bayern trifft die Krise hart.

Über die Meisterschaft vom FC Bayern München waren die Meinungen geteilt. Sie werden Meister oder sie verpassen den Titel – und haben dafür Chancen in der Champions League. Oder? Am Ende trafen beide Prognosen nicht zu. Andere sagten einen Überraschungssieger voraus und landeten damit einen Treffer: Unerwartet holt sich Wolfsburg den Titel. Über das Abschneiden der Löwen waren sich die Hellseher einig: Sie haben den Aufstieg verpasst und sind, wie erwartet, in der zweiten Liga geblieben.

DM

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