U-Bahn-Engpässe: Kein Ende in Sicht

München - Verkürzte Züge, Gedränge in der U-Bahn. Bis auf weiteres wird es, vor allem auf der Linie U1, weiterhin zu diesen Unannehmlichkeiten kommen.

Schon seit Mitte vergangenen Jahres kämpft die MVG mit Engpässen in ihrem U-Bahn-Fahrzeugpark: Wegen Verschleiß-Schäden an den Rädern der modernen C-Wägen und Rissen an den Drehgestellen der älteren Fahrzeuge stehen viele Züge in der Werkstatt.

Zwar hat die MVG eine Reserve von zehn Prozent an Fahrzeugen, um für Notfälle und Wartungsarbeiten gerüstet zu sein. Doch angesichts der „Rückrufaktionen“ stehen zu viele Bahnen in der Werkstatt. Vor allem auf der U1 bekommen das die Fahrgäste zu spüren: Jeder zweite Zug fährt verkürzt, statt jeweils sechs sind nur vier Wagen im Einsatz. Das sorgt im Berufsverkehr für Drängelei im Abteil.

Münchens schönste U-Bahnhöfe

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Zwar schieben die Arbeiter – es wurden sogar extra neue eingestellt –im U-Bahndepot in Fröttmaning Sonderschichten, um die defekten Teile auszutauschen. Doch das reicht nicht aus, zumal es Lieferengpässe bei den Herstellerfirmen der Ersatzteile gibt. Der Chef der U-Bahn, Günter Pedall, entschuldigt die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste und bittet um Verständnis: „Der Fahrzeug-Engpass wird uns noch einige Zeit beschäftigen.“

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Rubriklistenbild: © Westermann

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