Weil er mit einer anderen chattete

U-Bahn-Fahrer von Freundin fast erstochen!

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U-Bahnfahrer Manfred G. (48) liegt nach der Messer-Attacke schwer verletzt im Krankenhaus. Er musste notoperiert werden

München - Pure Verzweiflung und brennende Eifersucht: Dieses Gefühlschaos einer Frau aus Thalkirchen hat dem Münchner U-Bahnfahrer Manfred G. (Name geändert) Mittwochabend fast das Leben gekostet.

In diesem Wohnhaus in Thalkirchen eskalierte am Mittwochabend das Eifersuchtsdrama

 Der 48-Jährige hatte vor den Augen seiner Lebensgefährtin (39) mit einer anderen Frau im Internet gechattet. Wieder einmal. Da griff die zutiefst gekränkte Münchnerin laut Polizei zu einem langen Küchenmesser. Im anschließenden Gerangel stach Maria D. (Name geändert) ihrem Partner in den Bauch. Nur durch eine Not-OP überlebte der U-Bahnfahrer den Angriff!

Die Messer-Attacke war der Höhepunkt einer offenbar schon länger dauernden Eifersuchtsgeschichte: Wie Angehörige berichten, hatte U-Bahnfahrer Manfred G. eine mehr als platonische Freundschaft mit einer jungen Frau. Maria D., Mutter einer 16-jährigen Tochter, litt sehr unter den Eskapaden ihres langjährigen Lebensgefährten.

Am Mittwochabend gegen 19 Uhr brach die Verzweiflung aus ihr heraus. Als sie sah, wie ihr Freund Liebes-Mails an eine andere schrieb, packte sie ein 25 Zentimeter langes Messer aus der Küche und drohte, sich damit selbst zu verletzen.

Sofort sprang Manfred G. auf, wollte ihr das Messer wegnehmen. Es gelang ihm aber nicht Stattdessen sank er selbst durch einen Stich in den Bauch zu Boden. Als Maria D. nach kurzer Zeit wieder zu sich kam, leistete sie sofort Erste Hilfe. Weil der U-Bahnfahrer weiter Blut verlor, alarmierten die 39-Jährige und ihre Tochter den Notarzt.

Der schwer verletzte Münchner wurde sofort in ein Krankenhaus gefahren. In einer Notoperation wurde seine Stichverletzung versorgt. Lebensgefahr besteht zum Glück nicht mehr.

Noch in der Wohnung nahmen Polizisten Maria D. fest. Bei der Vernehmung gestand die bisher völlig unbescholtene Frau die Tat. „Das wollte Maria sicher nicht“, sagt ein guter Freund der Familie der tz. Auch Maria D. sagte gegenüber Polizisten, wie sehr ihr das alles Leid täte.

Vorläufig ermittelt die Mordkommission wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Am Donnerstag Nachmittag wurde Maria D. dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

jam

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