U-Bahn: Züge fallen zur Stoßzeit aus

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Die Züge vom Typ A machen Ärger

München - Die alten U-Bahnen machen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) Ärger: Bis zu den Ferien sind deswegen zu Stoßzeiten Züge ausgefallen – und das könnte nach den Ferien so weitergehen.

Bei den ältesten Wagen der Baureihe A hätten sich die Schäden überraschend gehäuft, am Drehgestell sei eine Gummi-Manschette eingerissen, die Kraft vom Getriebe auf die Achsen überträgt, erklärt die MVG auf eine Anfrage des CSU-Stadtrats Georg Kronawitter vom Juni. In den letzten Wochen seien jeweils etwa 15 der Doppeltriebwagen lahmgelegt gewesen. Einen Teil habe man aus der Reserve ersetzen können.

„Trotzdem war es nicht zu vermeiden, dass es in den Hauptverkehrszeiten zu einzelnen Ausfällen kam“, schreibt die MVG. Zwei Prozent aller eingesetzten Bahnen seien nicht gefahren – betroffen habe das bis zu drei Züge mit mehreren Fahrten montags bis freitags auf den Linien U3/6. Die Reparaturen halten bis September an. Ausfälle sind also nach den Ferien noch möglich. Insgesamt fährt die MVG mit 576 U-Bahn-Wagen, davon 354 vom Typ A mit Baujahr ab 1970. 126 neue Wagen sind bestellt. Ein Zug besteht meist aus sechs Wagen.

dac

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