tz-Leser fragen, OB Ude antwortet

Warum gibt's hier keine Rolltreppe?

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An der U-Bahnstation Nordfriedhof gibt es nicht an allen Ausgängen Rolltreppen

München - Einer unserer Leser fragt, warum es am U-Bahnhof Nordfriedhof an der Ungererstraße immer noch keine Rolltreppe gibt. Die Antwort von Oberbürgermeister Christian Ude:

Ich lebe seit 1999 in Schwabing-Nordfriedhof, wo sich seither vieles positiv verändert hat – aber nicht der U-Bahnhof an der Ungererstraße (Ausgang AOK und Griechisch-Orthodoxe Kirche), der immer noch keine Rolltreppe hat. Schließlich zahlen wir jedes Jahr als Familie viel Geld an die MVG!

Niko Dallis, per E-Mail

Antwort:

Inzwischen sind unsere 100 U-Bahnhöfe allesamt barrierefrei ausgebaut. Das gilt auch für den Bahnhof Nordfriedhof, der schon 1971 fertiggestellt und später mit zwei Aufzügen ausgestattet wurde. Vor nicht allzu langer Zeit wurden beide erneuert und funktionieren seither weitgehend störungsfrei. Die Verfügbarkeit der insgesamt 174 U-Bahnaufzüge der MVG liegt übrigens bei mehr als 95 Prozent, was soeben mit dem „Anlagensicherheits-Award 2012“ ausgezeichnet wurde.

Mit 771 Rolltreppen zählt die MVG auch zu den größten Rolltreppenbetreibern Deutschlands. Eine Notwendigkeit für zwei zusätzliche Fahrtreppen vom Zwischengeschoss zur Oberfläche auf der nordwestlichen Seite der Ungererstraße wird nicht gesehen, da es den erwähnten Lift gibt und man außerdem mit Rolltreppen auf die nordöstliche Seite gelangen und die ampelgesicherte Ungererstraße auch mit Gepäck oder Kinderwagen sicher überqueren kann. Die MVG hat aber veranlasst, dass die Anlagen am U-Bahnhof Nordfriedhof nochmals mit besonderer Aufmerksamkeit kontrolliert werden, um ihre Zuverlässigkeit noch weiter zu erhöhen.

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