Hochschul-Zusammenschluss

"U15": LMU bei Uni-Bündnis dabei

Berlin/München/Würzburg - 15 deutsche Universitäten, darunter die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität und die Uni Würzburg, wollen als Bündnis „U15“ künftig eine größere Schlagkraft entwickeln.

Für die Hochschulfinanzierung fordern sie zum Beispiel, dass Bund und Länder gemeinsam nicht nur einzelne Vorhaben fördern, sondern Forschung und Lehre an den Unis dauerhaft unter die Arme greifen. Dem Zusammenschluss gehören neben den zwei bayerischen Unis die Freie Universität und der Humboldt-Universität Berlin sowie die Hochschulen in Bonn, Frankfurt am Main, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, Mainz, Münster und Tübingen an, teilte das Bündnis am Freitag in Berlin mit.

Gemeinsam wollen sich die Volluniversitäten inklusive ihrer medizinischen Fakultäten bei Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärker ins Bewusstsein rücken. Es gehe darum, die Bedingungen für Wissenschaft, Forschung und Lehre zu verbessern.

Nicht erst die Exzellenzinitiative habe gezeigt, dass man Hochschulen nicht über einen Kamm scheren könne, sagte der neue U15-Vorsitzende Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg. Sie hätten unterschiedliche Aufgaben, Potenziale und Kompetenzen. Es gehe nicht um gut oder schlecht, sondern darum, das bestehende Netz mit all seinen Facetten besser zu nutzen. Unter dem Namen „TU9“ hatten sich bereits 2006 neun Technische Hochschulen in Deutschland verbündet.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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