Zeugen verhindern Schlimmeres

U3: Jugendliche treten und schlagen Fahrgäste

München - Beleidigungen, Schläge und Tritte: In der Münchner U-Bahn hat zwei Übergriffe auf Fahrgäste der U3 gegeben. War es beide Male die gleiche Gruppe von Jugendlichen?

In der Münchner U-Bahn hat es mehrere Attacken auf Fahrgäste gegeben. Die erste ereignete sich bereits am 1. November, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein 20-Jähriger wurde in der U3 in Richtung Fürstenried West dabei erst verbal und dann körperlich von einer Gruppe von Jugendlichen attackiert.

Der junge Mann soll die mutmaßlichen Täter in der Bahn darauf aufmerksam gemacht haben, dass sie sich gesittet verhalten sollten. Die Jugendlichen seien im Vorfeld laut gewesen, hätten sich gegenseitig herum geschubst und seien aggressiv gewesen, so die Beamten.

Gruppe griff auch Freundin des 20-Jährigen an

Die Jugendlichen sollen auch die Freundin des 20-Jährigen körperlich angegriffen haben. Die 17-Jährige und ihr Freund verließen die U-Bahn an der Brudermühlstraße. Doch die Jugendlichen verfolgten die beiden. Im Sperrgeschoß beleidigten die Randalierer das Paar. Auch zu Schlägen und Tritten soll es gekommen sein.

Unbeteiligte Zeugen verhinderten Schlimmeres: Sie schritten ein und brachten die Jugendlichen dazu, dass sie von dem Paar abließen. Die mutmaßlichen Täter flüchteten.

Nur wenige Tage später könnte die Gruppe wieder zugeschlagen haben: Am 5. November kam es laut Polizei in der U3 zu einem ähnlichen Vorfall. Am U-Bahnhof Scheidplatz fiel eine Gruppe von sechs Jugendlichen unangenehm auf. Als ein Fahrgast das Verhalten der jungen Leute kritisierte, seien er und ein Zeuge körperlich angegriffen worden. Auch hier flüchteten die Jugendlichen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

wei

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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