Zwischen Scheidplatz und Münchner Freiheit

Gesperrte U3: Bauarbeiten dauern länger als geplant

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Die U3 wird noch bis Mitte April nicht am Bonner Platz halten.

Münchner brauchen auf der U3 zwischen Scheidplatz und Münchner Freiheit noch mehr Geduld als bisher erwartet. Die Bauzeit der Strecke verlängert sich vom 31. März bis zum 18. April.

Laut MVG verlängert sich die Bauzeit der U3 zwischen Scheidplatz, Bonner Platz und Münchner Freiheit um fast drei Wochen. Der Fahrgastbetrieb wird erst ab Dienstag, 18. April, wieder aufgenommen - geplant war bisher der erste April.

Die MVG informierte darüber auf ihrer Facebook-Seite.

Der Grund für die Verzögerung ist, dass in beiden Tunnelröhren mit 7500 Tonnen auszutauschendem Schotter deutlich mehr Material ausgewechselt werden muss als bisher geplant. Die zusätzlichen Mengen verursachen jetzt den Mehraufwand und die größere Zeitspanne. 

Warum es so viel mehr Schotter ist? Es standen vorab nur wenige Querschnittspläne aus der Bauzeit zur Verfügung. Während der Arbeit selbst stellte sich dann heraus, dass diese Pläne auch nicht vollständig mit der Situation im Tunnel selbst übereinstimmen. Auch Probeentnahmen in den Röhren hatten vorab keinen Hinweis auf einen derartigen Mehraufwand gegeben. 

Facebooknutzer reagieren geteilt auf die neuen Informationen

Die Facebook-Kommentare auf der MVG-Seite sind währenddessen zweigeteilt. Viele verstehen die Verlängerung absolut. Immerhin existiert die Strecke als eine der ersten, die noch vor Olympia 1972 für die Münchner U-Bahn realisiert wurde. „Das ist ärgerlich, konnte aber wie beschrieben wohl nicht verhindert werden“, schreibt einer der Nutzer. Auch andere melden sich mit positiver Rückmeldung: „Hauptsache, die Arbeit wird anständig erledigt.“ „Leute, danke für euren guten Job.“

Viele Menschen reagieren auf den Seiten aber auch genervt und bemängeln Streckenführung des Schienenersatzverkehrs, unzureichende Informationen und Ausweich-Linien, die vollkommen überfüllt sind: „Wo sonst bitte gibt‘s eine Sperrung für dann fast 6 Monate! Wenn der SEV Münchner Freiheit - Scheidplatz wenigstens am Bonner Platz halten würde“, schreibt einer der Nutzer auf dem Stadtportal von München.de. Aus „Münchner Verkehrs Gesellschaft“ wird dann schnell ein „Münchner Verspätungs Gesellschaft“ gebastelt und andere Nutzer „weinen gleich“. 

Ab Mitte April kehrt die U3 dann wieder auf ihre normale Strecke zurück. Die U7 soll wie als „Besänftigungsangebot“ zusätzlich und dauerhaft weiter aufgewertet werden. Gelpant ist, dass die Linie zum Olympia-Einkaufszentrum auf Dauer bestehen bleibt. Bisher fuhr die Linie nur bis zum Westfriedhof. Die Verlängerung soll dazu beitrage, den Betriebsablauf auf der U7 zu stabilisieren und die U3/U6 in der Innenstadt zu entlasten.

münchen.tv-Video: Deshalb wird die U3 überhaupt umgebaut

jl/Video: snacktv

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