"In zehn Jahren ist das zu schaffen"

Mega-Projekt U9: SPD will jetzt Gas geben

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Mit der U9 ginge es von Sendling nach Fröttmaning ohne Umsteigen.

München - Mit der neuen U 9 will die Stadt den Nahverkehr deutlich verbessern. Obwohl sie offiziell als machbar gilt, tat sich lange nichts. Nun fordert die Rathaus-SPD, dass Schwung in das Mammutprojekt kommt.

Ein neuer, sechs Kilometer langer Tunnel, der von der Poccistraße über den Hauptbahnhof nach Fröttmaning führen soll, soll die Innenstadtstrecken von U1, U2, U3 und U6 entlasten. 2009 beauftragte der Stadtrat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit einer Machbarkeitsstudie, die im Februar vorigen Jahres vorgestellt wurde. Das Ergebnis: Die Strecke ist machbar. Nun beantragt die SPD, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit der MVG die Verkehrsplanungen vertiefen soll. Die Fraktion möchte eine Schätzung zum weiteren zeitlichen Ablauf des Verfahrens vorgelegt bekommen. Das Planungsreferat soll sich zur Beschleunigung schnellstens neue Stellen vom Stadtrat bewilligen lassen.

Wann die ersten Züge dort rollen? „In zehn Jahren wäre das zu schaffen“, so SPD-Verkehrsexperte Christian Amlong. Der Weiterbau der U5 nach Pasing – das Lieblingsprojekt der CSU – soll nicht unter den U9-Planungen leiden. Amlong: „Hier sind die Planungen viel weiter fortgeschritten, das beißt sich nicht wirklich.“ Das sieht auch der Fraktionschef des Kooperationspartners CSU, Hans Podiuk, so: „Die CSU ist die U-Bahn-Partei in München. Daher unterstützen wir jede Bemühung, nach der U5 nach Pasing auch die U9 anzupacken.“

Johannes Welte

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