OB Ude knöpft sich Hoteliers vor

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OB Christian Ude

München - Dass die Übernachtungspreise bei Messen und Wiesn explodieren, ist OB Christian Ude und Tourismus­chefin Gabriele Weishäupl ein Dorn im Auge.

Der Tourismusstandort München bricht immer wieder die eigenen Rekorde. Zig Millionen Besucher bedeuten beste Zahlen für die Hotellerie. Zum Leidwesen von OB Christian Ude und Tourismus­chefin Gabriele Weishäupl­ ist zu Zeiten großer Messen und während der Wiesn eine buchstäbliche Explosion der Übernachtungspreise zu beobachten.

Bei einer Veranstaltung zum Thema knöpfte sich Ude jetzt die Hoteliers vor. Unternehmer, die Zimmer für eine Messe reserviert hatten, hätten sich bei ihm beschwert, weil der Zimmerpreis von 99 auf 350 oder von 64 auf 300 Euro gestiegen sei. Für die Bauma bestellten Firmen ihre Unterkunft schon drei Jahre im voraus. Ein Jahr oder gar erst sieben Monate vorher habe ein Hotelier die Reservierung von sich aus storniert und dafür die Hälfte des bestellten Kontingents für den dreifachen Preis angeboten. Ähnliches beobachtet Weishäupl während der Wiesn.

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Der Hotel- und Gaststättenverband rechtfertigt das mit den langen Zeiten zwischen Groß­events, in denen man die Zimmer nicht voll belegt bekomme. Umso schlimmer, wenn die 20 geplanten Neu- bzw. Umbauprojekte für große Hotels verwirklicht werden. Womöglich, fürchtet Ude, wachse eine Art Hotel-Spekulationsblase heran, „vor der man Angst haben muss“.

rm.

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