Überfallserie auf VR-Banken: Neue Erkenntnisse

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Die VR-Bank in Waldtrudering.

München - Zwei Überfälle auf dieselbe Filiale der VR-Bank innerhalb von sechs Wochen – diese Miniserie vom September und Oktober dieses Jahres beschäftigt derzeit die Münchner Polizei. Jetzt gibt es erste Erkenntnisse.

 Nun steht fest: Schon zwei Tage vor dem ersten Überfall in Waldtrudering waren die beiden Täter in Murnau nach demselben ­Schema vorgegangen. Auch dort war es eine VR-Bank – und auch dort überraschten die Räuber morgens ankommende Mitarbeiter. Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern, sagte zum Mur­nauer ­Tagblatt: „Inzwischen sind wir uns sicher. Die Beschreibung der Männer und der Tatablauf sind der gleiche.“

Der Überfall in Murnau geschah am 13. September. Dabei überwältigten zwei Räuber um sieben Uhr die Putzfrau und ihre Tochter, sperrten die Frauen in den Keller und entkamen – ohne Beute. Der Münchner Überfall vom 15. September schlägt aus der Reihe, weil nur einer der Täter mit vorgehaltener Waffe in die Bank stürmte und mit mehreren tausend Euro unerkannt floh. Dabei wurde er von der Überwachungskamera gefilmt.

Am 24. Oktober gingen wieder beide Täter gemeinsam nach dem Murnauer Muster vor: Sie drangen nachts vermutlich über ein Fenster in die Bank ein, bedrohten um acht Uhr drei eintreffende Mitarbeiter und erbeuteten eine größere Menge Bargeld. Abgesehen von dem Foto der Überwachungskamera und übereinstimmenden Täterbeschreibungen, hat die Polizei noch keine heiße Spur, die zu den Tätern führen könnte. Die zuständigen Kommissariate in München und Garmisch-Partenkirchen gleichen nun ihre Ergebnisse ab. Demnächst müsste auch das Ergebnis einer DNA-Analyse eintreffen.

JPA./IW.

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