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Übergewicht: Patientin passt nur in Mega-Hubschrauber

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Der Transporthubschrauber CH-53 der Bundeswehr. © ap

München - 160 Kilo waren einfach zu viel: Weil eine übergewichtige Patientin nicht mit einem normalen Rettungshubschrauber transportiert werden konnte, rückte die Bundeswehr an.

Die Frau mit einem Body-Mass-Index von stattlichen 62 war im Klinikum Großhadern behandelt worden. Sie leidet an einer Tumorerkrankung. Die Frau sollte in eine andere Klinik verlegt werden. Doch das war gar nicht so einfach: Mit dem Krankenwagen ging's nicht, weil die Frau sich das Becken gebrochen hatte. Die Erschütterungen während der Fahrt hätten unerträgliche Schmerzen verursacht. Doch auch der Rettungshubschrauber "Christoph München", der in Großhadern stationiert ist, kann Patienten mit dieser Körperfülle nicht transportieren: Platzmangel.

So wandte sich die Klinik an die Bundeswehr. Und die rückte mit einem Sikorsky CH-53 an. Einem Transporthubschrauber, der bis zu 7250 Kilogramm Last bewältigen kann. Der Mega-Hubschrauber flog die Patientin mit samt ihrem Bett in das neue Krankenhaus.

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