Ehefrau bedankt sich auf Homepage

Überwältigende Hilfe für krebskranken Christian

+
Christian Zeng und Stefanie Dörflinger nach der Trauung.

Menschen helfen Menschen. Und dank dieser Hilfe kann Sportler Christian Zeng einen heftigen Kampf aufnehmen. Der Kampf gegen den Krebs. 

München - Mit Wettkämpfen kennt sich Christian Zeng (30) eigentlich aus. Doch auf diesen Kampf war der 30-Jährige nicht vorbereitet. Den Kampf gegen den Krebs. Das rettende Medikament: unbezahlbar. Sein stärkster Gegner: die Zeit. Jetzt hat der Sportler einen Spendenaufruf gestartet – und einen kleinen Vorsprung rausgeholt. Schließlich haben sich innerhalb von zwei Tagen rund 8000 Menschen aus über 20 Ländern an der Aktion beteiligt. Ergebnis: 624 000 Euro!

„Ihr habt uns nicht nur Geld gespendet, sondern auch eine große Portion Motivation“, schreibt Christian Zengs Ehefrau Stefanie Dörflinger auf ihrer Internetseite Christian soll leben! Dank der „überwältigenden Hilfe“ konnte Zeng die Behandlung jetzt sogar schon früher als geplant beginnen. Zur Zeit befindet er sich im Würzburger Universitätsklinikum. Die Methode scheint anzuschlagen. „Wir glauben fest daran, dass die Behandlung erfolgreich verläuft“, so Dörflinger. Was den 30-Jährigen nach der medikamentösen Behandlung erwarten wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Christians (30) letzte Chance: Familie sammelt für Krebsmedikament 

Glückliche Zeiten: Christian Zeng und seine Stefanie nach ihrer standesamtlichen Trauung. © privat
Sport ist Christians Leidenschaft. © privat
Christian beim Fallschirmspringen. © privat
Der Münchner ist passionierter Läufer. © privat
Auch in den Bergen ist der Projektmanager gerne unterwegs. © privat
Christian und seine Stefanie fühlen sich in ihrer Wahlheimat München wohl. Ihr Traum: Sie wollen sich kirchlich in der Paulskirche im Herbst trauen lassen. © privat
Auch wenn die Krankheit zurückgekehrt ist: Christian gibt die Hoffnung nicht auf. © privat

Denn: Das Medikament, das Zengs Leben retten soll, war in Deutschland bis jetzt noch nicht zugelassen. „Deshalb kann die Medizin im Falle meines Mannes keinem etablierten Plan folgen“, so Dörflinger. Eine Stammzellenspende sei ebensowenig ausgeschlossen wie eine Bestrahlungstherapie. Von dem Geld, das nach der Behandlung übrig bleibt, will die Familie Menschen helfen, die in einer ähnlichen Situation gefangen sind. Nun ist es aber erst einmal an der Zeit, dass sich der 30-Jährige auf seinen bislang schwersten Kampf konzentriert.

Sarah Brenner

Auch interessant

Meistgelesen

Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
Dieser Bierverkauf am Fischbrunnen freut Münchner und macht Gastronomen wütend
Dieser Bierverkauf am Fischbrunnen freut Münchner und macht Gastronomen wütend
Stellwerkstörung sorgt bei zwei Linien für starke Beeinträchtigungen
Stellwerkstörung sorgt bei zwei Linien für starke Beeinträchtigungen
Vorsicht vor diesen Nummern! Telefon-Abzocke mit Münchner Vorwahl
Vorsicht vor diesen Nummern! Telefon-Abzocke mit Münchner Vorwahl

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.