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Nach Gerichts-Prozess

Uhrmacherhäusl: So geht es jetzt bei der Stadt weiter 

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In Giesing war ein denkmalgeschütztes Gebäude abgerissen worden. Die Stadt will, dass es wieder aufgebaut wird.

Die Verwaltung soll in der Vollversammlung über die Vorgänge rund um den Prozess zum Uhrmacherhäusl in Giesing berichten. Das fordern die Grünen. Das Referat teilt derweil mit, wie es weitergehen soll. 

Die Stadt hatte am Dienstag vor dem Verwaltungsgericht verloren. Demnach muss der Grundstücksbesitzer das einst denkmalgeschützte Gebäude nicht wieder aufbauen. 

Das Gericht hatte beanstandet, dass der Bescheid nicht ausreichend begründet, warum der Eigentümer und nicht der Bauunternehmer, der das Haus abgebrochen hat, herangezogen wurde. Grünen-Chef Florian Roth sagte: „Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wie die Stadt diesen Schnitzer ausbügeln will.“ Eine ähnliche Stoßrichtung hat auch eine Anfrage der CSU, die Fraktion will wissen, wie die Stadt den Fehler ausbügeln kann.

Die Verwaltung ließ gestern mitteilen, dass sie nun auch ein Verwaltungsverfahren gegen den Bauunternehmer einleiten wird. Parallel soll das Verfahren gegen den Grundstückseigentümer weiter verfolgt werden. Man warte auf das schriftliche Urteil, sodann soll geprüft werden, ob ein Berufungsverfahren zielführend ist.  

„Das Ziel ist klar: Das Uhrmacherhäusl muss an gleicher Stelle und in der gleichen Kubatur material- und ensemblegerecht wiederhergestellt werden. Daher wurde auch dem Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichts nicht zugestimmt“, heißt es in der Pressemitteilung. 

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