Es ging um die Wurst-Firma

Auch der Hoeneß-Sohn wurde konkret bedroht

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Uli Hoeneß sorgte sich sehr um seine Familie.

München - Die Erpressung um Uli Hoeneß – es ist alles viel schlimmer als bisher bekannt war. Der Prozess am Montag offenbarte: Hoeneß wurde nicht nur vom angeklagten Thomas S. erpresst.

Hoeneß-Sohn Florian.

Die Erpressung um Uli Hoeneß – es ist alles viel schlimmer als bisher bekannt war. Der Prozess am Montag offenbarte: Hoeneß wurde nicht nur vom angeklagten Thomas S. erpresst – bei ihm zuhause gingen auch zwei weitere Erpresser-Schreiben ein sowie auch ein Beleidigungsbrief. Alles, nachdem Mister X bereits im Knast saß! In einem Schreiben forderte ein Unbekannter 100.000 Euro. Auch er drohte Hoeneß für die Haft. „Ich nahm das ernst. Aber der Brief enthielt Rechtschreibfehler. Für mich war das eher ein Trittbrettfahrer“, sagte Hoeneß. Ihn vernahm die Polizei aufgrund der Vorfälle am 12. und 21. Mai sowie am 23. September.

Seit Montag ist ebenfalls klar: Auch Hoeneß-Sohn Florian wurde erpresst! Er leitet die HoWe-Wurstwaren KG in Nürnberg. Ihm drohte zunächst Thomas S. in seinem Brief, dass es brisantes Material gebe, um vermeintliche Unregelmäßigkeiten in der Firma aufzudecken.

Später ging bei Florian Hoeneß – zeitnah zum Erpresserbrief – auch ein anonymer Anruf ein, bei dem ein Mann 40.000 Euro forderte, damit seinem Vater Uli im Knast nichts passiere. „Das war aber nicht ich“, beteuerte Thomas S..

Hoeneß: So groß war die Angst um seine Familie

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