Beckenbauer hofft auf Wende

Für Uli Hoeneß sieht es "nicht ganz so gut" aus

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Franz Beckenbauer hofft auf eine Wende im Fall Uli Hoeneß und drückt seinem langjährigen Weggefährten weiterhin die Daumen. Hier ein Archivbild der Beiden.

München - Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer setzt in der zweiten Hälfte des spektakulären Steuerprozesses von Uli Hoeneß auf eine Wende zugunsten seines langjährigen Weggefährten.

„Im Moment schaut's vielleicht nicht ganz so gut für den Uli aus, aber ich habe bislang noch keine Verteidigung gesehen“, sagte Beckenbauer am Dienstagabend beim Pay-TV-Sender Sky. „Die Angreifer haben die Fakten offengelegt, haben mehr oder weniger ihr Pulver verschossen. Jetzt liegt es an der Verteidigung, diese Punkte zu klären.“

Uli-Hoeneß-Prozess: Live-Ticker am Tag nach dem Urteil

Die neue Steuerschuld des Präsidenten des deutschen Fußball- Rekordmeisters liegt nach Angaben der Münchner Staatsanwaltschaft bei mindestens 27,2 Millionen Euro, das sind 23,7 Millionen mehr als noch in der Anklageschrift festgehalten. Ob ein Urteil wie geplant am Donnerstag fällt, ist offen. Beckenbauer bekräftigte, dass er Hoeneß „alles Glück dieser Erde“ wünsche.

Uli Hoeneß vor Gericht: Bilder vom zweiten Prozesstag

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dpa

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